Entwicklungsforschung - Beiträge zu interdisziplinären Studien in Ländern des Südens

Herausgeben von Prof. Dr. Andreas Dittmann (Gießen), Prof. Dr. Wolfgang Gieler (Kassel/Jena) und Alfredo Pinto Escoval.

Risikowahrnehmung, -interpretation und -handeln im Kontext von HIV/AIDS und gesellschaftlicher Transformation

Untersuchungen im urbanen Raum von Addis Abeba, Äthiopien
Art-Nr.: 978-3-86573-757-1
Autor/in: Till Winkelmann
Seiten, Bindung: 526 S., Broschur
Jahr: 2014, Diss.
Preis: EUR 64.00
Versand: EUR 0.00
Lagerbestand: nur noch wenige

Beschreibung:

AIDS ist ein drängendes globales Problem: Etwa 34 Millionen Menschen weltweit sind HIV-positiv, rund eine Million lebt in Äthiopien und dort überwiegend in den Städten. In diesem urbanen Raum befindet sich die Gesellschaft, u.a. beeinflusst durch Demokratisierungs- und Globalisierungsprozesse, in einem besonders starken Umbruch. Ein wichtiger Einflussfaktor ist zudem der Kampf gegen AIDS: Kommunikationsnormen und -strukturen brechen auf, die Wahrnehmung von Risiko, von Krankheit und Gesundheit verändert sich, ebenso die Ausprägung sozialer Sicherungssysteme. Das Zusammenwirken dieser Faktoren führt dazu, dass den Akteuren für (Risiko-)Situationen neben althergebrachten auch modifizierte und neue Deutungsmuster und Handlungsstrategien zur Verfügung stehen. Die Potenzierung ihrer Handlungsmöglichkeiten geht einher mit intensiven, konfliktbehafteten gesellschaftlichen Aushandlungsprozessen. In einer empirischen Studie untersucht Till Winkelmann diese Interdependenzen am Beispiel von Addis Abeba in Äthiopien. Um das Gesundheitshandeln von Akteuren unter Risikobedingungen interpretieren zu können, erweitert er das Livelihood-Modell um gesundheitspsychologische Ansätze.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Äthopien; Risikowahrnehmung; gesundheitspsychologischer Ansatz; Livelihood-Modell; Afrika; HIV; soziale Sicherungssysteme; Kampf gegen Aids

Versandkosten: Inland: EUR 0.00
Ausland: EUR 0.00
« Ökotourismus in Ghana | Zurück | Der Kolonialist in westl… »