Édouard Louis

Zwischen autobiographischer Aufarbeitung, soziologischer Wahrheitssuche und literarischer Konfrontation
Art-Nr.: 978-3-96138-193-7
Autor/in: Yasemin Sezgin
Seiten, Bindung: 91 S., Broschur
Jahr: 2020
Preis: EUR 19.40
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Beschreibung:

Das literarische Schaffen des jungen französischen Autoren Édouard Louis zeichnet sich durch autobiographische Bezüge und soziologische Betrachtungen gleichermaßen aus. Die Arbeit beleuchtet diese beiden Ebenen und betrachtet, in welchem Verhältnis sie zueinander stehen. Dabei muss davon ausgegangen werden, dass das Autobiographische als Versuch der Vergangenheitsbewältigung, Selbstfindung und Identitätsbildung dient, während die soziologische Ebene vor allem auf dem Gedankengut Pierre Bourdieus beruht. Diese ermöglicht es Louis, Fragen aufzuwerfen, Erklärungsansätze zu liefern und Kritik am sozialen Determinismus und an den unterschiedlichen Formen von gesellschaftlicher und politischer Gewalt zu üben. Er prangert ein System und dessen Strukturen an, das Menschen in ihren Denkmustern und Lebensweisen gefangen hält und setzt damit auch seine Idee der konfrontativen Literatur um, die den Leser in eine Diskussion um Unterdrückung, Ausgrenzung, Scham und Gewalt einbinden soll.

 

Inhaltsverzeichnis

 

Erzählungen, Das Ende von Eddy, Im Herzen der Gewalt, Wer hat meinen Vater umgebracht?, soziale Ungerechtigkeit, Gewalt, Homosexualität, Pierre Bourdieu

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