„It’s all about interactions“

Eine empirische Untersuchung von Schulgewalt, Normorientierungen und Kontrollen aus Sicht der Situational Action Theory
Art-Nr.: 978-3-96138-011-4
Autor/in: Ilka Kammigan
Seiten, Bindung: 303 S., Broschur
Jahr: 2017, Diss.
Preis: EUR 46.00
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Beschreibung:

Gewalttätige Akte entstehen durch die Interaktion gewaltgeneigter Menschen mit einem gewaltfördernden Handlungsumfeld – so die auf Gewalt angewendete handlungstheoretische Kernaussage der krimi­nologischen Situational Action Theory. Wie gewaltgeneigt Menschen und wie gewaltfördernd ihr unmittelbares Umfeld in einer Situation sind, hängt der Theorie zufolge entscheidend von den in einer Situation gel­tenden gewaltbezogenen Normorientierungen ab, aber auch von der Fähigkeit, gewalttätige Impulse zu unterbinden.

Ausgehend von der Situational Action Theory untersucht die Studie, wie gewaltbezogene Normorientierungen von Schülern und ihrem Schulum­feld gemeinsam als „moralischer Filter“ zunächst die Bereitschaft zu Schulgewalt beeinflussen, und in welcher Form sie sich schließlich auf tatsächliches Gewalthandeln in der Schule auswirken. Dabei wird sicht­bar, welche Rolle das schulische Kontrollpotenzial spielt. Die empirische Überprüfung der theoretischen Annahmen stützt sich auf Fragebogen­daten von Hamburger Schülerinnen und Schülern der 7. und 9. Klassen­stufen.

 

Inhaltsverzeichnis

 

ugendkriminalität; Gewalt; Schulkontext; Gewaltmotivation; moralischer Filter; Situational Action Theory; Interaktion; kollektive Wirksamkeit

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