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Selbstorganisation in Wissenschaft und Technik

Wissenschaftsforschung, Jahrbuch 2008

Selbstorganisation in Wissenschaft und Technik
Autor/Herausgeber:
Werner Ebeling, Heinrich Parthey (Hg.)
Verlag:
Wissenschaftlicher Verlag Berlin
ISBN:
978-3-86573-454-9
Ort/ Jahr:
Berlin/2009
Seiten:
286
Preis: 38.00 EUR
(enthaltene MwSt: 2.49 EUR)
Stück:

Beschreibung:

Selbstorganisation in der Wissenschaft wird meist durch eine Instabilität bisheriger Forschungssituationen gegenüber mehr oder weniger kleinen Veränderungen des Zusammenhangs von Problemfeldern und Methodengefügen in der Forschung eingeleitet. Wissenschaftsdynamik ist dann in einem weiteren Schritt der Selbstorganisation mit der Instabilisierung von bestehenden und der Restabilisierung von neuen Forschungssituationen verbunden.
Forscher stehen in diesem Sinne stets in Situationen, in denen sie sich für oder gegen das Tätigsein in bestimmten Problemfeldern und/oder mit bestimmten Methodengefügen entscheiden müssen und damit neue Forschungssituationen entwerfen. Es entwickeln sich dabei Netze von Beziehungen zwischen Forschern, die nicht zuvor durch einen Konsens der daran Beteiligten in den theoretischen Überlegungen in die Wege geleitet worden sind, sondern vielmehr neue theoretische Orientierungen erst erzeugen, die dann strukturbildend auf die Forscherbeziehungen zurückwirken. Von den denkbaren neuen Forschungsmöglichkeiten können nur die realisiert werden, für die von der Gesellschaft die entsprechenden Mittel und Kräfte bereitgestellt werden. Entscheidungen darüber sind von der Problemrelevanz für den weiteren Erkenntnisfortschritt und den Beitrag zur Lösung praktischer Probleme abhängig.


Schlagworte:

Wissenschaftsdynamik, Wissenschaftsentwicklung, interdisziplinäre Forschung, Forscherbeziehungen


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